 | Ausbildung zum Trainer C-Breitensport: Geht in BaWü, in die entscheidende Phase(Verfasser D. Alvarez) Der BV Pforzheim richtet vom 10. bis 12.04.2026 das Praxismodul 2 der Ausbildung Trainer CBreitensport Billard aus. Zu dem Lehrgang werden 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus NordrheinWestfalen, Bayern und Baden-Württemberg erwartet. Das Modul ist als verbindlicher Praxisteil innerhalb der laufenden Ausbildung angelegt und dient der gezielten Vorbereitung auf die Prüfungen, die vom 04. bis 06.06.2026 ebenfalls beim BV Pforzheim stattfinden. Inhaltlich konzentriert sich das Praxismodul 2 auf zwei Kernbereiche. Erstens wird die Technikschulung für Anfänger vertieft. Zweitens erfolgt eine Einführung in die Thematik der Lehrproben und ihrer Vorführung. Beide Schwerpunkte greifen unmittelbar ineinander. Wer im Breitensport Billard unterrichten will, muss technische Grundlagen nicht nur selbst sicher beherrschen, sondern sie auch nachvollziehbar erklären, in methodisch sinnvolle Schritte aufteilen und unter realen Unterrichtsbedingungen demonstrieren können. Im Bereich der Technikschulung steht die Vermittlung grundlegender Bewegungs- und Stoßelemente im Vordergrund. Dazu gehören insbesondere Stand, Ausrichtung zum Stoß, Queueführung, Griff, Bockhand, Stoßlinie, Ausholbewegung, Durchstoß und Stabilität im Bewegungsablauf. Für die Arbeit mit Anfängern ist entscheidend, technische Inhalte nicht zu überladen, sondern klar zu ordnen. Im Modul wird deshalb daran gearbeitet, wie aus einzelnen Technikmerkmalen eine Unterrichtsreihe entsteht, die vom ersten Zugang bis zur kontrollierten Ausführung führt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Fehler bei Anfängerinnen und Anfängern erkannt und korrigiert werden können. Typische Fehlerbilder wie instabiler Stand, seitliches Verreißen des Queues, unruhige Bockhand, abgehackter Stoß oder fehlender Durchstoß werden nicht nur benannt, sondern in ihrer praktischen Relevanz besprochen. Ziel ist, dass die angehenden Trainerinnen und Trainer solche Fehler schnell identifizieren, deren Ursache einschätzen und eine passende methodische Korrektur anleiten können. Dabei geht es nicht um abstrakte Technikbeschreibungen, sondern um konkrete Unterrichtssituationen am Tisch. Die Einführung in die Thematik der Lehrproben bildet den zweiten großen Arbeitsbereich des Wochenendes. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden an die Anforderungen herangeführt, die in einer Lehrprobe zu erfüllen sind. Dazu gehören die Auswahl eines geeigneten Themas, die Formulierung eines klaren Lernziels, der sachlogische Aufbau einer Trainingseinheit, die Wahl passender Übungsformen, die sprachlich präzise Anleitung sowie ein schlüssiger Abschluss mit kurzer Auswertung. Die Lehrprobe wird damit nicht als formaler Prüfungsakt behandelt, sondern als sichtbarer Nachweis methodischer Handlungsfähigkeit. Besondere Bedeutung hat in diesem Zusammenhang die Vorführung von Lehrproben. Es reicht nicht aus, Inhalte im Kopf zu haben oder schriftlich zu planen. In der Prüfungssituation müssen sie in begrenzter Zeit verständlich, ruhig und fachlich sauber vorgetragen und praktisch umgesetzt werden. Das Modul schafft hierfür einen geschützten Rahmen, in dem erste Vorführungen erprobt und besprochen werden können. Dadurch erhalten die Teilnehmenden frühzeitig Rückmeldung zu Aufbau, Auftreten, Sprache, Demonstration, Korrekturverhalten und Zeitmanagement. Die Verbindung zwischen Modul und Prüfungsvorbereitung ist ausdrücklich gewollt. Da die Prüfungen am 04. bis 06.06.2026 ebenfalls beim BV Pforzheim stattfinden, bietet das Praxismodul 2 eine günstige Gelegenheit, sich nicht nur inhaltlich, sondern auch organisatorisch auf den Prüfungsort einzustellen. Die Teilnehmenden arbeiten damit in dem Umfeld, in dem sie wenige Wochen später ihre Prüfungsleistungen ablegen werden. Das schafft Vertrautheit mit den örtlichen Bedingungen und erleichtert eine realistische Vorbereitung. Für die Ausbildungsgruppe ist auch die Zusammensetzung von Bedeutung. Mit 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus drei Bundesländern entsteht eine Arbeitsatmosphäre, in der unterschiedliche Erfahrungen aus Vereinen und Ausbildungszusammenhängen eingebracht werden können. Der Lehrgang profitiert damit nicht nur von den Inhalten selbst, sondern auch vom Austausch zwischen den Teilnehmenden. Unterschiedliche Sichtweisen auf Anfängertraining, Fehlerkorrektur und Unterrichtsaufbau können verglichen und praktisch überprüft werden. Das Praxismodul 2 in Pforzheim ist damit kein allgemeines Aufbauwochenende, sondern ein klar auf die Ausbildungsziele ausgerichteter Lehrgang. Es verbindet Technikvermittlung, Fehleranalyse, Unterrichtsaufbau und erste Lehrprobenvorführungen in einer Form, die unmittelbar auf die Anforderungen der TrainerC-Ausbildung im Breitensport Billard zugeschnitten ist. Für alle 16 Teilnehmenden bietet der Termin vom 10. bis 12.04.2026 die Möglichkeit, den eigenen Ausbildungsstand gezielt zu festigen und die nächsten Schritte auf dem Weg zu den Prüfungen im Juni vorbereitet anzugehen. Gearbeitet wird praxisnah und mit klarer Aufgabenorientierung. Demonstrationen, eigene Übungsdurchführungen, kurze Auswertungsphasen und gezielte Rückmeldungen wechseln sich ab. Dadurch bleibt der Lehrgang nicht bei der Besprechung von Ausbildungsinhalten stehen, sondern führt diese unmittelbar in die Anwendung. Gerade für die Vorbereitung auf die Lehrprobe ist diese Form entscheidend, weil Sicherheit nicht durch bloßes Lesen entsteht, sondern durch wiederholtes Erklären, Zeigen, Anleiten und Korrigieren unter Beobachtung. Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird deshalb erwartet, dass sie aktiv mitarbeiten, eigene Lösungsansätze einbringen und bereit sind, ihre methodischen Entscheidungen offen zu begründen. Das Wochenende in Pforzheim hat damit einen klaren Arbeitscharakter: Es dient der fachlichen Schärfung, der praktischen Überprüfung und der gezielten Ausrichtung auf die anstehenden Prüfungsanforderungen. Damit ist der Lehrgang zugleich Qualifizierungsphase, Standortbestimmung und konkrete Vorbereitung auf die abschließenden Leistungsnachweise im Juni. Ein großes Dankeschön geht sowohl an den Verein (und seinen Mitgliedern) für die zur Verfügung Stellung der Infrastruktur, sowie dem Landesverband Baden-Württemberg, hier stellvertretend der VPLeistungssport Susi Harbrecht-Bernd und dem Landestrainer Pool, Thomas Mooshammer für die Logistik. Es ist nicht selbstverständlich und bedarf vieler Vorbereitungen im Vorfeld, sowie während des Lehrgangs.
Vielen Dank
(Verfasser D. Alvarez)
Mit sportlichen Grüßen euer BVBW |